Unsere Ziele

Verfahrens- & Methodenvielfalt stärken - voneinander lernen
  • Nutzung der vielfältigen Verfahren und Methoden als Bereicherung für die Patient*innenversorgung und den Berufsstand
  • Humanistische Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Systemische Therapie, tiefenpsychologische Psychotherapie und emotionsfokussierte Therapie sind in unserer Liste vertreten
  • Verfahrensvielfalt bedeutet voneinander zu lernen und sich gegenseitig bereichern
Gleichstellung der wissenschaftlich begründeten Verfahren
  •  Einsatz für die Gleichstellung der vier psychotherapeutischen Grundorientierungen Verhaltenstherapie, Psychodynamische Psychotherapie, Humanistische Psychotherapie und Systemische Therapie  in der Aus-, Fort- und Weiterbildung und in der Versorgung unserer Patient*innen
An Patient*innen orientierte Psychotherapie
  • Psychotherapie sollte sich an den individuellen Patient*innen orientieren
  • Willkürliche Begrenzung der Stundenkontingente je nach Verfahren und kurzfristige Interventionen werden der Individualität der Patient*innen nicht gerecht
  • Manuale und Leitlinien allein garantieren noch keine gute Psychotherapie
  • Deshalb: Förderung eines Zusammenwirkens von wissenschaftlich begründeten Werkzeugen, fachlicher Expertise und Selbst- und Lebenserfahrung der Therapeut*innen für individuell passende Psychotherapie 
Umsetzung & Mitgestaltung der (Muster-)Weiterbildungsordnungen
  • Einsatz für faire und angemessene Weiterbildungsbedingungen und deren Regelungen in der (Muster-)Weiterbildungsordnung
  • Dabei braucht es engen Austausch zwischen (zukünftigen) Weiterbildungskandidat*innen, Anbietern der Weiterbildung sowie den Psychotherapeutenkammern
Angemessene Vergütung für Ausbildungsteilnehmer*innen
  • Für Ausbildungsteilnehmer*innen nach dem alten Psychotherapeutengesetz fordern wir die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen:
    • Aufstockung der Vergütung während der Praktischen Tätigkeit I
    • Angemessene Vergütung während der Praktischen Tätigkeit II
    • Angemessene Vergütung während der Praktischen Ausbildung (Ambulanzzeit)
Faire Bedingungen für Weiterbildungsteilnehmer*innen
  • Für Psychotherapeut*innen in  Weiterbildung (PtW) nach dem neuen Psychotherapeutengesetz fordern wir angemessene Weiterbildungsbedingungen:
    • Adäquate Vergütung der Weiterbildung
    • Ausreichende Anzahl an Weiterbildungsstellen
    • Flexible Gestaltungsmöglichkeiten der Weiterbildungszeiten
    • Vereinbarkeit mit Privatleben (z.B. Familiengründung)
    • Promotionsmöglichkeit
Chancen für Neuapprobierte verbessern
  • Kassensitze zu fairen Konditionen: Kassensitze müssen bezahlbar sein. Die Kriterien der Kassenärztliche Vereinigung sollten angepasst werden, damit Berufsanfänger*innen bessere Chancen haben einen Kassensitz zu erwerben.  
  • Bei der Weitergabe von Kassensitzen muss die Erhaltung der Verfahrensvielfalt berücksichtigt werden.
Mehr Frauen in berufspolitische Ämter
  • realistische Abbildung der Geschlechtererteilung unseres Berufsstandes auch in politischen Gremien
  • Wir fordern: Mindestens 50% weibliche Besetzung in den Gremien
  • Unsere Liste geht mit gutem Beispiel voran

Einblicke in die Kammerarbeit

  • Regelmäßige Infoveranstaltungen für interessierte Kammermitglieder, in denen Einblicke in die Strukturen der Kammer gegeben werden. Zudem bietet dies die Möglichkeit, eigene Themen und Anregungen einzubringen
Stärkung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
zur Schließung der bestehenden Versorgungslücke
  • mehr Kassensitze für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen
  • Erteilung von Ermächtigungen
  • Einbeziehung von Kolleg*innen, die in der Kostenerstattung arbeiten
  • Dabei sollen auch die Systemische Therapie und Methoden der Humanistischen Psychotherapie zum Einsatz kommen
Förderung nachhaltiger klimafreundlicher Prozesse
  • Förderung nachhaltiger klimafreundlicher Prozesse und Etablierung des Klimaschutzes als psychotherapeutisches Thema
  • Erweiterung unseres Fachwissens und Etablierung der Umweltthematik in Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Unterstützung unserer Patient*innen im Umgang mit der Klimakrise und deren Folgen
  • Positionierung in der öffentlichen Diskussion
  • Nachhaltigkeit in der Geschäftsstelle und den Gremien der Kammer
  • Einwirken auf nachhaltiges Wirtschaften des PsychotherapeutenVersorgungsWerkes (PVW)
  • Wir unterstützten die Haltung und Ziele der Psychologists / Psychotherapists for Future (Psy4F) Bewegung und generell der „For Future“ Bewegung
Qualitätssicherung
  • Entwicklung von Qualitätskriterien, die an den realen Prozessen in einer psychotherapeutischen Praxis/Einrichtung orientiert sind
  • Realistische QS-Vorgaben ohne unnötigen administrativen Aufwand
  • Wir kritisieren das fragwürdige Vorgehen der Erstellung von QS-Kriterien durch fachfremde Vorgaben. So auch das Vorgehen des G-BA mit der Beauftragung des IQTIG im Sinne des Benchmarking (Resolution 38. DPT)
Verantwortungsvolle Ausgestaltung der Digitalisierung – Chancen und Risiken abwägen
  • Digitalisierung zur Unterstützung der Qualität unserer Arbeit ohne zusätzliche Risiken
  • Die Entwicklung der sogenannten Künstlichen Intelligenz bietet dabei Chancen, aber auch große Risiken 
  • Wir fordern eine klare Haltung zum Einsatz und zu den Grenzen von KI in der Psychotherapeutischen Arbeit